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SELF-LOVE-SUNDAY

– S O U L F O O D –

 

 

Beim Selbstliebe praktizieren geht es immer um Bewusstheit und darum auf seine eigenen persönlichen Bedürfnisse zu achten und dazu gehört es eben auch sich Zeit für sich zu nehmen. Und zwar bewusst. Denn diese Zeit gibt dir sonst niemand. Du musst die Verantwortung selbst übernehmen und sie dir einfach nehmen.

Ich möchte heute wieder dazu anregen, Bewusstheit zu üben. Essen oder trinken musst du sowieso früher oder später, deshalb ist das heutige Thema  S O U L F O O D.
Was du dir machst ist natürlich dir überlassen. Wichtig ist, dass du das von dir ausgewählte Soulfood selbst zubereitest. Es muss nichts super aufwendiges sein. Aber es sollte liebevoll ausgewählt und zubereitet werden. Mach etwas besonderes daraus. Nur für dich. Sei dein eigener Bester Freund*in. Und dann, wenn es ans einverleiben geht, spüre es mit allen Sinnen. Rieche, schmecke, fühle. Bedanke dich bei dir selbst für die Mühe die du investiert hast. Wertschätze die Zutaten. Wertschätze deine Zeit. Wertschätze deinen Körper und deine Sinne. Deine Seele wird Purzelbäume schlagen.

Ich habe dieses Wochenende unüblicherweise frei und habe daher aus meinem self-love-sunday einen self-love-saturday gemacht. Um mein freies Wochenende zu zelebrieren habe ich gaaanz tief in die Süß-Schublade gegriffen und mir einen heißen Kakao mit dick fett Sahne und Praline oben drauf gemacht. Etwas für mich besonderes, das ich mir sonst eher nicht mache. Ich liebe Schokolade und Süßkram gehört für mich zum Leben dazu. Ich habe keine guten Erfahrungen damit gemacht mir etwas zu verbieten. Deshalb ernähre ich mich einfach ausgewogen und mache Sport, aber esse eben auch mal was ungesundes. Ohne Zwang. Einfach weil ich es so möchte.  Alles ist Balance. Deshalb, was auch immer du dir heute leckeres zubereitest. Genieße es voll und ganz. Mit Hingabe. Du verdienst es. Sei es dir selbst wert.

Deine Juli

 

Wie ist das eigentlich so, im Bus zu leben?

Im Sommer 2017 sind wir in unseren wunderschönen Mercedes Sprinter (Bj 2000) gezogen. Wir haben ihn selbst ausgebaut, eingerichtet und von Anfang an darauf ausgerichtet längere Zeit darin zu wohnen. Viele Jahre habe ich davon geträumt einen „Bulli“ zu haben und mal eine Weile darin zu reisen und zu wohnen. Da ich nie von dem Gedanken losgelassen habe, hat sich dieser Wunsch nach und nach manifestiert. Ich habe dann kurz nach meiner Balireise meinen Freund kennen gelernt, der den gleichen Traum hatte wie ich. Kleiner Spoiler. Es hat geklappt. Haha. Wir haben es dann zusammen recht flott umgesetzt. Also wie du sicher weißt reicht es nicht, wenn man nur von etwas träumt. Man muss auch in Aktion treten. Nur dann kann das Universum einem dabei helfen und Türen öffnen. Loslegen und machen! Das ist die geheime Zutat.

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Die Zeit fliegt und nun dürfen wir unseren Bus schon seit zwei Jahren unser Zuhause nennen. Ich kann es selbst kaum glauben! Wir hatten zwar eine Unterbrechung von einem halben Jahr, während wir hier in Vancouver zusammen mit einigen Anderen in einem Haus überwintert haben. Dennoch schauen wir auf 1,5 Jahren zurück, die wir insgesamt schon im Bus wohnen. Daher ist es an der Zeit mal ein kleines Résumé zu ziehen und die Vor,- und Nachteile des Ganzen Spektakels zu beleuchten. Ich falle dann direkt mal mit der Tür ins Haus. Los geht´s.


 Kosten

Vorteile

  • Keine Miete (falls abbezahlt, was bei uns der Fall ist)
  • Nebenkosten wie Sprit, Versicherung, Steuern, Wasser und Strom im Vergleich zu Miete sehr gering (Strom in unserem Fall gar nix, weil wir zwei Solarpanel haben)
  • Man kann sich dadurch ein gutes finanzielles Polster ansparen

Nachteile

  • Wenn was schlimmeres am lieben Auto kaputt geht, bedroht es unter Umständen gleich deine ganze Existenz – Je nachdem wie man dieses Wort bewertet
  • Auch wenn es mal nur für kurze Zeit in die Werkstatt muss, ist dann eben auch gleich dein ganzes Haus mit weg. Doof! Im Notfall trotzdem drin wohnen und 1-2 Wochen beim Mechaniker aufm Parkplatz verbringen

Umwelt

Vorteile

  • Da wir uns von ca 70qm auf 5qm verkleinert haben, und uns diesen Raum zu zweit teilen verringert das extrem unseren ökologischen Fußabdruck in Bezug auf Wohnraum.
  • Wir verbrauchen auch sehr viel weniger Wasser als früher. Wir haben eine kleine Schüssel in die kommt ein klein wenig Wasser und damit wird Geschirr abgespült. Für unsere eigene Hygiene nutzen wir ebenfalls eine Waschschüssel. Ansonsten wird in Seen gebadet, auf Campingplätzen oder in Schwimmbädern geduscht.

Nachteile

  • Umweltbelastung durch Abgase. Reisen ist leider fast nie besonders Umweltfreundlich. Außer, du ahnst es schon, man macht eine Fahrrad oder Wanderreise bei sich in der Nähe.
  • Müllentsorgung nicht ideal. Ich finde es super schade, dass wir nicht die Möglichkeit haben unseren Müll ordentlich zu trennen. Wir werfen unseren Müll in der Stadt weg, aber immer alles zusammen. Denn als Nicht-Anwohner bleibt dir in der Regel eine gescheite Mülltrennung vorbehalten. Die meisten Tonnen sind abgeschlossen und offizielle Stellen sind sehr rar. Dabei würde ich zumindest den Kompost so gerne separat entsorgen. Aber leider landet immer alles zusammen im Container.

Lebensqualität

Vorteile

  • Unabhängigkeit. Wir haben immer alles dabei und haben in Null komma nix alles Startklar. Wir sind an keinen Ort gebunden und überall Zuhause. Das ist Freiheit für mich. Außer der materiellen Unabhängikeit, kommt natürlich noch die psychische Freiheit dazu. Ich habe das Gefühl ich kann alles schaffen und habe extremes Vertrauen in mich und das Leben entwickelt.
  • Komfortzone. Immer mal wieder sein gemachtes Nest zu verlassen finde ich sehr sehr sehr wichtig. So ergeben sich immer wieder neue Herausforderungen, und es wird nie langweilig.
  • Persönliche Entwicklung. Das Zusammentreffen mit anderen Kulturen und anderen Menschen, fernab von dem was man kennt und gewohnt ist, ist unglaublich bereichernd. Es erweitert ständig meinen Horizont und lehrt mich unglaublich viel über das Leben und gibt mir die Chance mich immer besser kennen zu lernen.
  • Zeit. Ich kann meine Zeit ganz anders einteilen. Nicht nur dass das Reisen an sich natürlich bedeutet dass man seine Zeit für alles verwenden kann wozu man Lust hat. Auch im Arbeitsalltag konnte ich feststellen dass mich der kleine aber feine Wohnraum zeitlich untertsützt. Da mein Haus und mein Fortbewegungsmittel eins sind, kann ich zum Beispiel im Schlafanzug zur Arbeit fahren, dort parken, mir dort mein Frühstück machen, mich anziehen und dann gemütlich rüber spazieren. Ich kann auch nach der Arbeit spontan was unternehmen und habe immer alles dabei. Das spart viel Zeit.
  • Ordnung. So ein kleiner Wohnraum ist außerdem auch ganz schnell aufgeräumt und super einfach sauber zu halten. Die gewonnene Zeit kann man dann für andere Dinge nutzen. (Ich putze und räume allerdings gerne auf muss ich sagen)

Nachteile

  • Rückzug gleich null. Zwar vertragen mein Freund und ich uns extrem gut und haben unsere Me-Time-Abmachungen, aber manchmal möchte man einfach mal komplett alleine sein. Und das ist innerhalb des Busses nicht möglich.
  • Badezimmervermissung! Man gewöhnt sich zwar an alles. Und wir finden auch immer gute Lösungen. Aber ich muss sagen dass ich ein eigenes Badezimmer mit allem drum und dran schon sehr schätze und auch durchaus vermisse.

So ihr Lieben. Das waren sie. Meine Vor,- und Nachteile. Vermutlich könnte ich hier noch ewig weiter erzählen und super ins Detail gehen. Aber ich belasse es jetzt erstmal dabei und hoffe dir gefällt dieser kleine Einblick in meine Gefühlswelt zu dem Thema.

Ich empfinde diese ganze Reisephase einfach generell als extrem lehrreich. Und es zeigt mir immer wieder, das alles immer zwei Seiten hat. Die Perfekte Lösung gibt es nicht. Man wird immer irgendwas finden das nicht so ideal ist und das wird dann aber auch wieder mit anderen positiven Aspekten aufgewogen. Irgendwie ist am Ende doch immer alles gut. Oder man könnte auch sagen, es ist einfach und es ohne Bewertung betrachten. Nichts desto trotz gibt dir diese Auflistung mit Sicherheit eine kleine Übersicht dazu, was es so bedeutet wenn man nicht mehr nach der Norm lebt. Und dass es auch mal weniger angenehm sein kann. Aber das ist gar nicht schlimm. Ich ziehe am Ende sowieso immer etwas positives aus allem. Denn alles ist immer nur eine Frage der Betrachtung.

Falls du dich fragst wie lange wir noch weiterreisen kann ich dir folgendes sagen. Wir werden nach dem Sommer erst mal wieder in Deutschland sein und lassen uns dann mal überraschen wie es weitergeht.
Einerseits sehne ich mich nach einer Homebase, in der ich die Dinge verwirklichen kann die ich gerade als Reisende nicht verwirklichen kann. Trotzdem möchte ich das Reisen auch nicht aufgeben. Ich möchte gerne alles miteinander kombinieren. Naja. Kommt Zeit kommt Rat! Ich genieße jetzt was ich habe. Und alles andere wird sich ergeben. Denn eins habe ich definitiv gelernt. Die Kleinen Dinge zu schätzen und zu genießen und den Moment so gut es geht zu leben. Denn mehr haben wir im Endeffekt sowieso nicht.

In diesem Sinne, wünsche ich dir eine inspirierte Woche und freue mich wie immer über deine Gedanken in den Kommentaren oder per E-Mail.

 

Ganz viel Liebe

Julia

Go oder No?

Ich war letztes Wochenende auf der größten Gesundheitsmesse Kanadas, die einmal im Jahr in Vancouver stattfindet. Dort gibt es die allerneusten Produkte aus alles Welt aus dem Bereich Nachhaltigkeit, Bio und Gesundheit. Dort trafen sich um die 800 Aussteller um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Jeder wollte mich seine neueste Eisscreme, Chipssorte, Energieriegel, Fleischersatz und diverse Superfoods probieren lassen. Das war natürlich bei der Masse unmöglich. Deshalb habe ich mich dann in die andere Ecke des Gebäudes verkrümelt und bin am Diva-Cup Stand gelandet.

Ich bin dort kurz stehengeblieben um mit der Frau zu quatschen und ihr zu erzählen wie begeistert ich generell von dem Menstruationscup bin. Auch wenn ich ihre Marke jetzt persönlich nicht ausprobiert habe, aber einfach weil ich insgesamt sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Als ich ihr sagte, dass ich schon seit mehreren Jahren meinen Cup habe, meinte sie, dass es dann wohl mal an der Zeit für einen neuen sei, und sagte mir ich dürfte mir einen von ihren aussuchen und ausprobieren. What? Ernsthaft? Jap, sie meinte es ernst.
Das nehme ich jetzt mal zum Anlass um ein Update zu machen, wie ich bisher mit dem Cup zurecht komme.

Meine Erfahrung

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Ich benutze meinen Becher nun schon seit 3 Jahren. Die Marke die ich mir damals gekauft habe heißt Lamazuna. Ich hatte mich im Vorfeld nicht großartig informiert, sondern einfach spontan drauf losgekauft, weil ich dort auch noch andere Plastikfreie Artikel gekauft hatte. Und ich muss sagen, ich kam damit von Anfang an sehr gut zurecht.

Ich hatte weder jemals Probleme bei der Handhabung, noch hat es sich in irgendeiner Form merkwürdig angefühlt oder meine Schleimhaut irritiert. Im Gegenteil, ich merke es wirklich gar nicht beim tragen. Das war von Anfang an so und hat sich in der ganzen Zeit nicht verändert. Der Cup selbst ist auch noch immer in seinem Ursprungszustand. Er hat sich zwar mit der Zeit ein wenig verfärbt, aber das ist ganz normal. Bei guter Pflege bekommt man das recht gut in den Griff.

Das einzige kleinere Manko ist, dass ich zu Beginn meiner Periode immer noch zusätzlich Einlagen tragen muss, weil dann schon mal was daneben geht. Trotz regelmäßigen leerens. Meine Tage sind zum Glück immer nur am ersten Tag stark. An allen anderen Tagen brauche ich das dann nicht mehr, da hält der Becher dicht. Ich benutze übrigens gerne Öko Einlagen.

Ich habe auch schon den 12 Stunden Härtetest machen müssen auf der Reise. Und wie gesagt, das geht bei starker Periode nur mit zusätzlichen Einlagen. Zu empfehlen ist es natürlich den Cup alle paar Stunden zu leeren und zu säubern. Aber ich finde es beruhigend zu wissen, dass man auch getrost auf einer langen Reise, wo die Hygienischen Bedingungen manchmal fragwürdig sind, auch ruhig noch mal ein paar Stunden dran hängen kann, ohne sich da groß Sorgen machen zu müssen. Bei Tampons geht das nämlich nicht. Wegen dem toxischen Schocksyndrom muss dann diese sehr oft wechseln.



Tipp zum reinigen

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Es ist normal dass dein Cup irgendwann so aussieht. Ich würde dir empfehlen ihn einmal nach deiner Periode für ein paar Minuten in eine Lauge aus kochendem Wasser, Natron und Essig zu legen und abzurubbeln. So bekommst du ihn am saubersten und er lebt länger. Zu oft würde ich das mit der Säurereinigung nicht machen weil ich nicht weiß wie das Material darauf reagiert. Du kochst ihn auch vor jeder Benutzung aus, sodass er von allen Keimen befreit ist. Während der Benutzung reicht es dann wenn du ihn unter fließendes heißes Wasser hälst.

Tipp zur Handhabung

Falls du Schwierigkeiten beim ein- und ausführen hast. Ich mache es so. Wenn ich den Cup einführe, drücke ich den Beckenboden nach unten. Beim rausholen ziehe ich den Beckenboden nach innen. Das kreiert ein Vakuum und erleichtert die ganze Sache.



Fazit

Ganz klare Empfehlung. Für mich steht es außer Frage den Cup weitherin zu benutzen. Es ist eine extreme Geldeinsparung. Es ist gesünder. Hygienischer. Es ist einfach. Und es spart extrem viel Müll. Auch wenn ich manchmal noch zusätzlich Einlagen benutze, ist es kein Vergleich zu meinen Tamponparties von früher, in denen ich unendlich viel Müll fabriziert habe. Und es ist in meinen Augen einfach ne extrem angenehme Sache und ich kann da nur grünes Licht geben. Allein der Fakt dass man nicht ständig loslaufen und neue Tampons oder Binden kaufen muss.

Eigentlich kann man den Cup getrost 10 Jahre oder länger benutzen. (Bei guter Pflege!) Ich bin persönlich jetzt einfach Neugierig ob der neue an starken Tagen besser hält und habe die Hoffnung dann auch von den Einlagen loszukommen. Ich sag euch bescheid. Der Diva Cup wird übrigens in Kanada hergestellt. Lamazuna ist eine französische Marke. So, das wars von mir. Erzähl mal, hast du Erfahrungen mit dem Menstruationscup? Und wenn ja, wie kommst du damit zurecht? Und wenn Nein,was hält dich zurück dem ganzen eine Chance zu geben?

 

Hab einen wundervollen Tag

Deine Juli

Bewusstes atmen

Ja ich weiß, ich bin zwei Tage zu spät dran mit dem Post. Auf Instagram ist er brav am Sonntag erschienen. Aber ich hatte leider keine Zeit ihn hier zu teilen. Aber nun ist er hier im Archiv gespeichert und kann jederzeit abgerufen werden.

Das Thema heute ist atmen. Es ist soo wichtig zwischendurch mal seinen Atem bewusst zu spüren und bewusst zu leiten. Denn wenn wir das nicht tun, kann im Alltag schnell ein sehr flacher Atem entstehen. Dann werden die Lungen dauerhaft nicht mehr richtig mit Luft versorgt. Außerdem ist für unser Stresslevel der Ausgleich enorm wichtig. Denn wenn wir bewusst atmen signalisiert das unserem Körper „Alles ist gut“.

Heute habe ich daher eine kleine Achtsamkeitsübung für dich. Meditation bedeutet nicht zwangsläufig 1 Stunde starr zu sitzen. Es geht auch kürzer! Eine Minute zum Beispiel. Und die hat jeder Zeit. Und atmen musst du sowieso. Also ganz kurz und knackig.

Übung

Schüttel dich ein mal kurz aus und setz dich bequem, aber möglichst gerade hin. Achte darauf, dass deine Schultern und dein Kiefer entspannt sind. Schultern bleiben unten, ganz weit weg von den Ohren. Zähne liegen nicht aufeinander und der Kiefer ist ganz locker.

Die Übung geht 60 Sekunden lang. Stell dir einen Timer und höre wirklich nach den 60 Sekunden auf.
Während der Übung wirst du 4 Sekunden einatmen. 2 Sekunden den Atem halten. 4 Sekunden ausatmen. 2 Sekunden Atem halten. Von vorn.

Beim einatmen atmest du durch die Nase. Deinen Bauch wölbst du so weit wie es geht nach außen. Denk dran, Schultern unten lassen. Dein Brustraum bewegt sich auf natürliche Weise mit, aber deine Aufmerksamkeit bleibt bei deinem Bauch und beim zählen. Beim ausatmen atmest du durch eine kleine Öffnung im Mund aus, wobei du deinen Bauchnabel so weit es geht nach innen ziehst. Immer im Rhytmus des zählens. Nimm dir die Zeit.

Einatmen – 👃🏻– Bauch raus.

Ausatmen – 👄 – Nabel rein.

4 Sekunden ein.
2 Sekunden halten.
4 Sekunden aus.
2 Sekunden halten.

Das ganze 60 Sekunden lang.
Danach atmest du ganz normal weiter.

Die Art des Zusammenspiels des atmens und der Fokus dabei auf den Bauch dient dazu den Verstand während der Übung zu beschäftigen. Außerdem wirst du feststellen, dass du wenn du deinen Bauch beim einatmen nach außen wölbst deine Lungen viel besser mit Luft füllen kannst. Beim ausatmen und dem gleichzeitigen einziehen des Nabels sorgst du dafür, dass einmal alle Luft rausgeht und du die Lunge ganz leerst. Danach wirst du dich erfrischt fühlen.

Du kannst dir zusätzlich noch beim einatmen vorstellen wie du frische Luft, neue Ideen, gelbes Licht, positive Energie einatmest und beim ausatmen, wie du alten Ballast abwirfst, loslässt was dir nicht mehr dient und so Platz für Neues schaffst.

Viel Spaß bei der Übung. Du kannst sie jeden Tag üben oder wann immer du das Gefühl hast du bräuchtest eine kurze Pause.
Lass mich wissen wie es dir gefallen hat 🙂

 

Namaste

Deine Juli

SELF.LOVE.SUNDAY

Hast du dich auch schon mal gefragt was denn diese Selbstliebe überhaupt genau ist? Was der Unterschied ist zwischen Selbstverliebtheit und Selbstliebe? Und was Egoismus damit zu tun hat? Wenn ja, dann bist du hier genau richtig. Denn ich habe mir darüber einige Gedanken gemacht und möchte heute mal darüber quatschen wie ich das sehe.

Here we go

Also gleich vorweg kann ich schon mal sagen, dass für mich Selbstliebe absolut nichts mit Egoismus zu tun hat. Du kannst es gerne Egoismus nennen, oder wie manch einer „gesunden“ Egoismus wenn du magst. Aber in meinen Augen ist das ehrlich gesagt Quatsch. Auch Selbstverliebtheit hat für mich nichts damit zu tun. Denn Selbstverliebtheit ist nur ein anderes Wort für Arroganz. Und kann Liebe wirklich Arrogant sein? I don´t think so.
Liebe kann niemals etwas negatives sein. Nie-nie-maals. Auch nicht, wenn wir sie uns selbst schenken. Warum?

I will tell yaa

Selbstliebe ist wie schon gesagt, die Liebe zu dir selbst. Du kannst die Selbstliebe wie eine Mutter betrachten, die du in dem Fall für dich selbst bist. Jedesmal wenn du spürst, dass du jetzt eigentlich mal halblang machen solltest, aktivierst du deine Selbstliebe und kümmerst dich liebevoll um dich selbst. Lass dich dabei nicht vom Ego lumpen. Es wird versuchen dir einen Strich durch die Rechnung zu machen. Aber du weißt es besser. Eine gute Mutter würde sehen, wenn du dich überforderst, und dir raten, dass du dich mal ausruhen solltest. Sie würde dir
den Rücken streicheln,
dir einen Tee machen,
dir zuhören,
dich aufmuntern,
dir sagen dass du gut bist wie du bist,
und dass sie an dich glaubt.


Sie würde Sachen sagen, wie:

„Vielleicht magst du jetzt erst mal deine Batterien aufladen und dann weiter arbeiten.“

„Weißt du was, du bist wundervoll wie du bist. Du musst rein gar nichts an dir verändern.“

„Hey, es ist in Ordnung wenn du das verschiebst und dich heute mal um dich kümmerst.“


Der große Unterschied zwischen der Liebe und dem Ego ist, dass die Liebe ein Gefühl ist, das aus unserem tiefsten inneren kommt und das immer nur unser Bestes und generell das Beste für alle möchte. Und das völlig bedingungslos. Sie keinerlei Anforderungen.

Das Ego hingegen ist eine von uns erfundene Identität, die nichts mit der Realität zu tun hat. Jeder hat ein Ego. Es basiert auf Identifikationen im Außen und möchte immer zu seinen Gunsten handeln. Das Ego handelt zum Beispiel ohne Rücksicht auf Andere. Und auch ohne Rücksicht auf uns selbst. Ihm ist es egal ob wir uns überarbeiten oder ob wir keine Lust haben Sport zu machen. Es bringt uns dazu das Bild in unserem Kopf zu erfüllen. Wenn wir Egoistisch handeln, dann sind davon meist andere Menschen negativ betroffen.


Liebe = Gefühl.
Ego = Verstand.

Liebe = Ehrlich, mitfühlend, verantwortungsvoll, bedingungslos, sanft, leicht.
Erfüllt Bedürfnisse. Braucht keine Anerkennung im Außen.

Ego = Lüge, manipulativ, rücksichtslos, hart, schwer.
Sucht immer nach Vorteilen für sich selbst. Braucht Anerkennung im Außen.


So, jetzt wollen wir hier aber mal nicht den Teufel an die Wand malen. Denn jeder hat ein Ego. Ja, auch die Überspirituellen die glauben sie hätten keins mehr. Und nein, es ist nicht schlimm in meinen Augen. Wenn es in Balance ist. Alles hat zwei Seiten. Yin und Yang. Und ich habe einfach die starke Vermutung, dass das Ego auch seine Daseinsberechtigung hat, zumindest in einem gewissen Maße. Es kann uns bei ganz viel Bewusstheit auf jeden Fall helfen bestimmte Erfahrungen zu machen und dadurch helfen auf liebevolle Weise zu wachsen.

Ich denke, solange wir uns darüber im klaren sind, dass wir nicht unser Ego sind, und wir uns nicht zu sehr mit unseren Vorstellungen und Gedanken identifizieren, können wir durchaus aufatmen. Wir dürfen akzeptieren, dass es zu unserem jetzigen Dasein und unserem persönlichen Weg dazu gehört. Aber, wir sollten immer die Kontrolle behalten und unseren Verstand lediglich als ein Werkzeug ansehen und ihn dementsprechend nutzen. Wir dürfen uns immer wieder über die Bilder die wir im Kopf haben bewusst werden, unsere Handlungen hinterfragen und unsere Gedanken überprüfen. Wenn wir mehr Liebe in unserem Leben haben wollen, ist eine bewusste Auseinandersetzung, und ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Gedanken unumgänglich. So wird sich ganz automatisch immer mehr Liebe in unserem Leben ausbreiten.

Das Leben ist ein
ineinanderfließender Prozess

Was dir dabei helfen kann mehr Kontrolle über dein Leben zu gewinnen?

  • Verantwortung
  • Bewusstheit
  • Mitgefühl

Verantwortung für das eigene Leben übernehmen. Das heißt, alle Entscheidungen die du triffst, triffst du selbst. Du bist dafür verantwortlich. Für dich und dein Leben. Du verstehst, dass du am Ende selbst in der Hand hast, in welche Richtung dein Leben gehen soll. Du lässt dich nicht mehr so sehr von äußeren Dingen und Menschen beeinflussen, die dir nicht gut tun. Du bleibst immer öfter bei dir und deiner Wahrheit. Die Wahrheit erkennst du daran, dass sie in dir ein stärkendes, vertrautes Gefühl auslöst. Dir wird bewusst, dass du zwar einen durchaus nützlichen Verstand besitzt, aber in erster Linie ein fühlendes Wesen bist. Durch fühlen kommt Bewusstheit in dein Leben.

Du nimmst immer öfter an was ist, und akzeptierst es. Es fällt dir immer leichter deinen Weg zu gehen, weil du jetzt auf einer anderen Ebene verstehst wo dein Weg hingeht und dir immer klarer wird, dass du deine eigenen Bedürfnisse hast und du nicht die Bedürfnisse von Anderen erfüllen musst. Du empfindest Mitgefühl für Andere, aber auch für dich selbst. Du gehst respektvoll mit Anderen um, aber setzt dennoch klare Grenzen, weil es dir wichtig ist, für dich einzustehen. Das heißt nicht, dass immer jeder deine Entscheidungen verstehen oder gutheißen muss, und auch nicht dass dein Weg immer einfach ist. Aber du lernst, dass du Du sein darfst. Und dich nicht verstellen musst um jemandem zu genügen. Du bist alleine dadurch, dass du Du bist, gut.
Das ist Selbstliebe.

 

Namaste
Deine Juli

give yourself some love

Wie auf Instagram und in der Facebook Gruppe versprochen, gibt es hier natürlich jetzt auch den SELF-LOVE-SUNDAY.
Ich werde ab jetzt jeden Sonntag eine kleine Selbstliebeanregung mit dir teilen.

Ich weiß nämlich von mir selbst wie wichtig es ist sich immer wieder daran zu erinnern sich Zeit für sich zu nehmen. Aber obwohl wir das ganz genau wissen, machen wir es trotzdem oft viel zu selten.

Außerdem kommt noch hinzu, dass man ja gerne von anderen erwartet dass sie einem etwas gutes tun, was natürlich auch super schön ist, aber wir können es eben auch wunderbar selbst. Deshalb gibt es in der Kategorie self-love-sunday kurze Impulse und Anstupser für ein bisschen Selbstliebe am Sonntag und wenn du möchtest an jedem anderen Tag in der Woche.


Warum

Die Achtsamkeitspraxis begleitet mich schon seit einigen Jahren und ich kann gerade den kleinen Dingen die man easy umsetzen kann super viel abgewinnen und kann sagen dass sie sehr Effektiv sind. Sie holen dich ohne viel Aufwand in den Moment und verbinden dich mit deinem Körper.

Vor allem wenn man sich nicht zwingt irgendetwas ab jetzt „immer so“ zu machen und sich da einfach ein bisschen Abwechslung und Leichtigkeit erlaubt, können diese Erfahrungen sehr bereichernd sein. Aber trotzdem dürfen wir auch in gewisser Weise Beständigkeit zeigen, dadurch dass wir uns regelmäßig mit uns beschäftigen und uns selbst die nötige Aufmerksamkeit schenken.

So, nun aber ab dafür. Ich versuche die Impulse hier kurz zu halten damit du nicht so viel lesen musst und schneller loslegen kannst. Heutiges Thema ist die

F U ß M A S S A G E
von mir selbst für mich selbst

Unsere Füße tragen uns tagtäglich durchs Leben und bekommen doch oft viel zu wenig Aufmerksamkeit.
Deshalb lege ich dir und mir heute ans Herz ein paar Minuten unseren Füßen zu widmen. Schnapp dir dein Lieblingsöl oder Lotion und gönn deinen Füßen und vor allem deinen Zehen eine kleine Massage. Sie werden es dir danken. Du musst dazu kein Profi sein. Einfach mal gut durchkneten so wie es dir angenehm ist. Danach dicke Socken anziehen und sich über die Durchblutung freuen.

Los geht´s! Deine Füße warten schon …
Lass mich in den Kommentaren wissen wie es dir und deinen Füßen ergangen ist.

Deine Juli