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Misses Hippie tried Bulk Shopping

Yeahh. Tante LeMi wurde eröffnet. Der erste kleine süße Laden in meiner Nähe, in dem man verpackungsfrei einkaufen kann. Wie toll ist das denn? Bulk-Shopping liegt langsam echt im Trend. Damit ist gemeint, dass man sich aus großen Gefäßen (Bulk=Menge) etwas in ein kleineres, meist selbstmitgebrachtes Gefäß, abfüllen kann. Und so, einfach mal unmengen an Müll spart. Jetzt hat in Mönchengladbach der erste Laden eröffnet, der einem dies ermöglicht. Vorweg ist kurz zu erwähnen, dass die Lebensmittel aus Hygienischen Gründen natürlich schon in einer Verpackung geliefert werden. Aber es sind Großpackungen, die wirklich viel viel Müll sparen. Ein paar Lebensmittel sind in Plastik verpackt, andere in Papiertüten, andere waren nur in Gläsern. Einige meckern ja gern, dass so ein Laden ja gar nicht verpackungsfrei wäre. Das Konzept ermöglicht es aber zumindest dem Kunden, komplett verpackungsfrei einzukaufen, da man seine eigenen Gefäße mitbringt. Und es ist sowas von Ressourcenschonend, wenn alle sich aus einem großen Pott bedienen. Und wie toll ist dieses Gefühl von teilen bitte? Also lasst die Meckerbacken meckern. Alles Bio oder was? Ganz …

Badezimmer entplastiken//Rundgang ungeschönt

Willkommen im einstigen Tussiparadies       SO und nicht anders sah mein Badezimmerschrank noch vor gut einem Jahr aus. Dabei bin ich nichtmal ne Tussi und auch nie gewesen. Trotzdem. Kosmetikkram so weit das Auge reicht(e). Und alles doppelt und dreifach. Dann habe ich angefangen auszumisten.. Einiges habe ich verschenkt. Anderes nach und nach aufgebraucht. Und ein Teil musste leider in den Müll. Jetzt sieht es so aus Sowas macht man meistens nicht mal eben von heute auf morgen. Zumindest nicht, wenn man mit Verstand aussortiert und nicht alles einfach in den Müll schmeißen möchte. Ich habe Wochenlang immer wieder größere Ausmist-Aktionen gestartet und nach über einem Jahr sind immernoch hier und da Dinge zu ersetzen. Sowas ist einfach ein Prozess, wie alles im Leben halt. Ich glaube man tut sich keinen gefallen, wenn man zu schnell ,zu viel auf einmal rausschmeißt. Also, immer schön langsam, dann ist es am Effektivsten. Details gefällig? Statt Zahnpastatuben und verschiedener Gesichtsreiniger, einfach nur Seife und Natron. Wie früher bei Oma. Ich habe mir zwar schon verschiedene Zahnpasten …

Minimalismus//Reisen//Leben//Veränderung

3 Monate noch… dann geht es für mich auf große Reise. Ins Abenteuer. Neue Menschen kennenlernen. Den Horizont erweitern. Eine neue Sprache lernen. Ich sein. Einfach frei sein. Ein bisschen muffensausen hab ich schon manchmal. Aber die Neugier und die Glücksgefühle überwiegen. Ich kann es kaum erwarten und denke jede Sekunde daran. Wohin geht die Reise? Die Reise geht nach Süd/Lateinamerika. Genauer gesagt nach Ecuador und Peru. Danach möchte ich noch weiter nach Mexiko. Mal sehen wohin es mich verschlägt. In Ecuador werde ich Projektarbeit leisten. Durch eine Bekannte bin ich auf diese kleine, ehrliche Organisation aufmerksam geworden, weil sie selbst schon dort war. Wer genaueres wissen möchte schaut hier nach. Es ist ein Aufforstungsprojekt in einer Regenwaldstation in Ecuador. Und ich freue mich riesig darauf. Danach geht es weiter nach Peru, ebenfalls auf eigene Faust. Ich möchte mich dort mit einem Pärchen treffen die dort eine natürliche Selbstversoger-Siedlung //ein Ökodorf gründen möchten. Ich kenne die zwei bisher nur übers Internet, aber sie haben einen richtig tollen Blog und sind einfach so süß und nett …

Befreiung von Dingen – Weniger Plastik – Minimalismus – Leben ohne Laptop?

„Wie viele Dinge es doch gibt, die ich nicht brauche.“ (Sokrates, griechischer Philosoph, 479 v. Chr. – 399 v. Chr.)   Seit einiger Zeit beschäftigt mich Minimalismus sehr. Irgendwie auch ein logischer Vorgang, finde ich. Man bemerkt eines Tages wie viel Plastikmüll man produziert und was man der Erde damit antut. Dann hinterfragt man urplötzlich auch andere Dinge. Nicht mehr nur bei jedem Lebensmitteleinkauf frage ich mich „Brauche ich das wirklich?“ Plötzlich stehe ich vorm Kleiderschrank und denke „Brauche ich das wirklich alles?“ Im Badezimmer „Brauche ich wirklich so viele Pflegeprodukte?“ In der Wohnung „Brauche ich wirklich so viel Platz?“ Auto „Würde nicht auch ein Fahrrad reichen?“ And so on.. Inzwischen habe ich sehr reduziert. Sowohl an Klamotten als auch im Badezimmer und auch an anderen Dingen. Ich frage mich auch beim Essen was ich wirklich brauche. Man braucht viel viel weniger um glücklich und gesund zu sein und gut leben zu können als man denkt. Im Bereich Plastik habe ich auch weiter reduziert. Ich besitze nun keinen Laptop mehr. Vorgeschichte: Mir war ja vor …

Ein paar kleine einfriertipps

Heute nur ein kleiner Denkanstoß für alle die auf diese kleinen Plastiktütchen schwören und alles darin einfrieren. Man kann sehr gut auch Glas einfrieren. Wenn es eine gewisse Stabilität aufweist. Ich habe mir ja vor einiger Zeit die Glasbehälter von Glasslock , als Alternative zur Tupperdose zugelegt, und bin damit sehr zufrieden. Neuerdings friere ich damit nämlich auch ein. Bisher nur geschnibbelte Bananen, was sehr gut klappt. Aber ich denke auch bei Fleisch oder Gemüse isses das selbe in Grün. Man kann das gefrorene mit einem Löffel aus der Schale hobeln, wenn man es eilig hat. Oder kurz dastehen und antauen lassen und easy aus der Schale entfernen. Das Glas hält der Kälte jedenfalls sehr gut stand. Noch mehr Möglichkeiten Benutze es mehrmals! Wer diese einfriertütchen da hat und unbedingt gern benutzen möchte, kann dies zumindest öfter tun. Also nach dem benutzen einfach auswaschen, trocknen lassen und so oft wieder benutzen wie es geht.   Tupperdosen kann man auch einfrieren! Wer etwas einfrieren möchte, aber weder diese tütchen noch einen verschließbaren Glasbehälter da hat. Spart …

Ein Leben ohne Pflegeprodukte?

Ich schäme mich inzwischen dafür, dass ich selbst mal das Bad voller Pflegeprodukte,wie lauter Lotionen, Parfum, Schminke und was weiß ich nicht alles stehen hatte. Meine Haare regelmäßig gefärbt habe und häufig in die Stadt gefahren bin um mir irgendwas neues zum anziehen zu kaufen. Gut, inzwischen habe ich mein Badezimmer ziemlich auf Diät gesetzt und meinen Lebensstil generell sehr verändert und mich daher neulich beinahe übergeben müssen, als ich in den Nachrichten die Schlagzeile las „Deutschland wird immer reinlicher“ und wie dann erklärt wurde, wie sehr die Deutschen sich pflegen und auch immer mehr Männer zu Pflegeprodukten greifen. „Der Marktanteil steigt“ „die Zahlen verdoppeln sich“ „Drogeriemärkte freuen sich“ ..blablabla. Das schlimme ist, die kunden werden ja auch immer jünger. Und unsere Youtube-Beautyqueens tragen sicherlich dazu bei. Wer sich nicht so sehr darüber freut ist…Trommelwirbel…..Die Natuuuur natürlich. Die Ausbeutung unserer Umwelt ist grenzenlos. Dieser ganze Verpackungsmüll! Die Produktion und Energiekosten! Die Wasserverschwendung! Ich will gar nicht weiter ausschweifen… da stehen mir wirklich die Haare zu Berge Kommen wir also zum inspirierenden Teil.. Mich hat ein …

Vom Mineralöl zum Löffel. Warum man Plastikgeschirr besser im Laden lässt

Mir wird regelmäßig übel, wenn ich auf diversen Partys das Plastiksortiment sehe, das einen Abspül-Marathon nach der Party verhindern soll. Irgendwie steht das in keiner Relation, wenn man bedenkt wie lang und aufwändig der Weg ist, vom Öl zum fertigen Einweg-Plastikprodukt. Wie viele Transportmittel benutzt werden müssen. Wie viele Schadstoffe dabei ins Meer gehen und in die Luft. Wie viel Energie verschwendet wird, nur weil man zu faul ist abzuspülen. Aber hey, was kostet die Welt!? Wenn ich darüber nachdenke dass ich selbst in der Vergangenheit bei Einweggeschirr zugegriffen habe wird mir gleich doppelt schlecht. Nun ja, ich habe aus meinem Fehler gelernt. Und hoffe andere tun das auch. Hier die Geschichte eines kleinen Plastiklöffels aus einer Kampagne von Greenpeace. Von mir zusammengefasst. Es war einmal ein Mensch, der baute riesige Fördertürme und platzierte sie in entlegenen Gegenden, weit draussen im Meer. Diese Türme pumpen den lieben langen Tag eine schwarze flüssige Substanz aus den tiefsten tiefen unserer Erde heraus. Diese Substanz nennt man Öl, oder auch schwarzes Gold. Gigantische Schiffe transportieren dieses Öl um …