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Langsam wird’s ernst

Ohooohhh.. seit „Alles auf Schwarz“ habe ich ja gar kein Update mehr gemacht. Das geht ja gaaar nicht. Damit ihr nicht denkt wir würden auf der Straße sitzen, oder unser Bus wäre Schrott, erzähle ich euch jetzt mal flott was los ist.   V A N L I F E -in vollem Gange-   Unser Bus hat es geschafft! Yeahhh.. Wir hatten im Mai und Juni zwar jede Menge Stress und Ärger. Aber wir haben das alles weit hinter uns gelassen und grinsen inzwischen darüber. Es war übrigens ein Injektor defekt, der sich unter der Abdeckung des Motors befindet. Dadurch wurde Diesel freigegeben und hat den ganzen Motor verklebt. Folge dessen war, dass starker Abgasgeruch ins Auto kam und bei Nicht-Behandlung hätte dies dann zum k.o für den Motor geführt. Aber das haben wir alles in den Griff bekommen und der Geruch ist jetzt endlich weg und der Motor schnurrt wie ein Kätzchen. Eine kürzlich durchgeführte Inspektion hat dann auch noch mal bestätigt, dass alles tippitoppi ist. Puh! Wir leben jetzt also seit Juni vollzeit …

Hallo nachhaltigeres Leben

Lieber Schweinehund. Eigentlich bist du ja echt süß. Du hast so eine knuffige Nase und so weiches Fell. Und immer wenn du mich so anguckst, mit deinem verträumten Blick, kann ich dir einfach keinen Wunsch abschlagen. Klar ess ich noch ne Tüte Chips mit dir. Klaro, wir lassen Sport sausen. Hey coole Idee mit dem Shoppingmarathon – Bin dabei !!   Ob wir noch kurz ne runde mit dem Auto um den Block drehen? Aber sicher, kennst mich doch. * Schweinehund, es reicht. Du musst jetzt mal gehen. Du darfst mich manchmal besuchen. Aber echt nur kurz. Und dann guck bitte nicht immer so. Ich will nämlich mein Leben zurück, echt jetzt. Gestern hatte ich eine Email im Postfach von Anna und Julia, mit der Bitte doch einen Blogbeitrag zum Thema #byebyeschweinehund – hallo nachhaltigeres Leben zu schreiben. Und zu erzählen, wie ich es im Alltag schaffe, nachhaltiger zu leben. Aufgerufen werden alle möglichen Blogs im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit zu dem Thema einen schwank aus ihrem Leben zu erzählen. Also fange ich mal …

Alles auf schwarz – Vanlife Ade?

Wir haben den Abgasgeruch schon länger gerochen. Aber wir dachten es läge eventuell an einem Loch im Auspuffrohr. Wäre es mal nur das.. Wir haben Mounty gestern in die Werkstatt gebracht, weil wir das noch schnell geregelt haben wollten vor dem Umzug. Wir dachten uns gehen dann allenfalls 2 Tage flöten. Leider ist es nicht der Auspuff. Tatsächlich liegt der Übeltäter im Motor. Trauerstimmung im Hause Hippie Die Einspritzdüsen von unserem Mounty sind komplett von oben bis unten verstopft. Die Dichtungen sind alle kaputt und haben langsam aber sicher diese schwarze dicke glänzende teerartige Schicht durchkommen, und sich überall auf dem Motor verteilen lassen. Das Zeug ist sowas von hartnäckig, dass man es nur mit Stundenlanger Arbeit abbekommt. Zeit die die Jungs in der Werkstatt auf mehrere Tage verteilen müssen, weil unser Auto leider nicht das enizige ist, das dort auf Reparatur wartet. Das bedeutet unser Bus muss jetzt erst mal in der Werkstatt bleiben. Und das heißt wiederum, wir können nicht wie geplant zu Anfang Juni alles einladen und losdüsen. Das heißt auch, dass …

Was! Ihr macht das jetzt echt?

Ganz genau! Der Plan ist kein Plan mehr der ausgearbeitet werden muss und auch kein Traum der verwirklicht werden soll. Es ist die Realität! Es ist greifbar! Es ist da! Der Bus ist fast fertig und wir können sehr sehr bald darin einziehen. In 3 Wochen um genau zu sein müssen wir aus unsere Bude raus. Wohin zieht ihr denn dann? Wir wussten seit langem dass wir erst mal auf einem Campingplatz unterkommen möchten um schon mal das echte Vanlife zu erleben und nicht in unsere Wohnung flüchten zu können wenn das Wetter mal zu mies sein sollte oder es in der Nacht kalt wird. Wir nehmen das neue Leben so an wie es ist. Das hat sicherlich schöne, romantische Aspekte. Aber auch unschönere, raue. Aber wir möchten alle Facetten kennenlernen. Achso, nicht das wir lange gesucht hätten. Aber wir haben endlich einen Campingplatz gefunden. ‚Endlich‘ ist deshalb relativ. Wir haben am selben Tag an dem wir losgefahren sind Campingplatz Nummer 3 auserwählt unser neues temporäres zuhause zu werden. Allerdings hatten wir die vorher schon …

Wie trenne ich mich von Dingen?

M I N I M A L I S M U S Manchmal denke ich, ich höre dieses Wort überall. Aber ich glaube, das ist wie wenn man ein neues Hobby hat. Auf einmal hat jeder das selbe Hobby. Oder man hat einen neuen Hund und plötzlich haben alle Hunde. Das, womit man sich beschäftigt hat Raum in unseren Gedanken und wir werden feinfühliger dafür. Auf einmal bin ich irgendwie minimalistischer geworden. Ich habe gar nicht den Anspruch, nur noch 100 Teile oder weniger besitzen zu wollen, wie manch ein Minimalist da draußen. Aber allein schon viel weniger Kram zu haben fühlt sich einfach soo befreiend an. Immer wieder mal fliegt irgendwas raus und in der Regel kommt auch nix neues dafür wieder rein. Seit 2 Jahren mache ich das jetzt so, mit dem reduzieren. Und irgendwie finde ich noch immer Sachen, die gehen dürfen. Wenn du das auch möchtest, gebe ich dir jetzt ein paar Tipps an die Hand, wie man Sachen loswerden kann, ohne gleich einen Container bestellen zu müssen. Wo fange ich …

Unser Van – Und wir

Endlich bist du daaaaa Wir haben es uns so lange gewünscht. Und jetzt haben wir ihn endlich. Unseren Bus!! Anfang Februar haben wir ihn gekauft. Er steckt also noch in den Babyschuhen. Naja, nicht wenn man nach seinem Alter geht. 17 Jahre hat der Gute auf dem Buckel. Aber für uns ist er natürlich unser Baby und wir wollen ihn jetzt zu unserem Traum Hippiemobil umbauen und dann darin einziehen. Jap genau. Komplett, mit all unserem hab und gut. Das soll hier jetzt auch nur eine kurze Vorstellungsrunde sein. Die detaillierten Beiträge kommen noch. Bisher haben wir erstmal ein paar Sachen herausgerissen, damit wir den Bus gescheit dämmen und isolieren können. Die Seitenwände aus Holz haben Ruben echt Nerven gekostet. Weil überall diese blöden Poppnieten in kleinstarbeit herausgebohrt werden mussten. Das putzen war dann schon angenehmer. Wir haben leichtere Rostflecken entfernt an der Decke und danach alles mit einem sanften Waschbenzin abgerieben. Ruben ist momentan viel fleißiger als ich. Gestern hat er alles mit Schalldämmung isoliert. Und während ich hier tippe, macht er die Wärmedämmung. …

Time to say Goodbye?

„Mensch, die Hippietante lässt ja auch nix mehr von sich hören“ Stimmt. Ich hab mein Blog ziemlich lange vernachlässigt. Dafür habe ich mich aber sehr intensiv um mich und mein Leben gekümmert und das sehr genossen. Wie ihr ja wisst, war ich eine zeitlang verreist. Und da blieb das Schreiben hier echt auf der Strecke. Dafür habe ich tolle Menschen kennengelernt, die Sonne genossen und war viel in der Natur unterwegs. Als ich wieder daheim ankam, habe ich sofort einen richtig tollen neuen Job angefangen, mich kurz darauf Hals über Kopf verliebt und bin in eine neue Stadt gezogen. Alles ziemlich verrückt und vor allem ziemlich schnell. Wie das halt immer so ist mit dem Leben. Es ist so gut wie unplanbar und dabei auch noch komplett außer Rand und Band, aber gleichzeitig total liebenswert und erfrischend. Also langweilig wird mir jedenfalls nie. Und jetzt? Wie geht es denn nun weiter? Was den Blog betrifft, sag ichs einfach mal ganz Banal. Beiträge kommen wenn sie kommen und kommen nicht wenn nicht. Hier bleibt jedenfalls alles …