Alle unter Plastik verschlagworteten Beiträge

Minimalismus//Reisen//Leben//Veränderung

3 Monate noch… dann geht es für mich auf große Reise. Ins Abenteuer. Neue Menschen kennenlernen. Den Horizont erweitern. Eine neue Sprache lernen. Ich sein. Einfach frei sein. Ein bisschen muffensausen hab ich schon manchmal. Aber die Neugier und die Glücksgefühle überwiegen. Ich kann es kaum erwarten und denke jede Sekunde daran. Wohin geht die Reise? Die Reise geht nach Süd/Lateinamerika. Genauer gesagt nach Ecuador und Peru. Danach möchte ich noch weiter nach Mexiko. Mal sehen wohin es mich verschlägt. In Ecuador werde ich Projektarbeit leisten. Durch eine Bekannte bin ich auf diese kleine, ehrliche Organisation aufmerksam geworden, weil sie selbst schon dort war. Wer genaueres wissen möchte schaut hier nach. Es ist ein Aufforstungsprojekt in einer Regenwaldstation in Ecuador. Und ich freue mich riesig darauf. Danach geht es weiter nach Peru, ebenfalls auf eigene Faust. Ich möchte mich dort mit einem Pärchen treffen die dort eine natürliche Selbstversoger-Siedlung //ein Ökodorf gründen möchten. Ich kenne die zwei bisher nur übers Internet, aber sie haben einen richtig tollen Blog und sind einfach so süß und nett …

Befreiung von Dingen – Weniger Plastik – Minimalismus – Leben ohne Laptop?

„Wie viele Dinge es doch gibt, die ich nicht brauche.“ (Sokrates, griechischer Philosoph, 479 v. Chr. – 399 v. Chr.)   Seit einiger Zeit beschäftigt mich Minimalismus sehr. Irgendwie auch ein logischer Vorgang, finde ich. Man bemerkt eines Tages wie viel Plastikmüll man produziert und was man der Erde damit antut. Dann hinterfragt man urplötzlich auch andere Dinge. Nicht mehr nur bei jedem Lebensmitteleinkauf frage ich mich „Brauche ich das wirklich?“ Plötzlich stehe ich vorm Kleiderschrank und denke „Brauche ich das wirklich alles?“ Im Badezimmer „Brauche ich wirklich so viele Pflegeprodukte?“ In der Wohnung „Brauche ich wirklich so viel Platz?“ Auto „Würde nicht auch ein Fahrrad reichen?“ And so on.. Inzwischen habe ich sehr reduziert. Sowohl an Klamotten als auch im Badezimmer und auch an anderen Dingen. Ich frage mich auch beim Essen was ich wirklich brauche. Man braucht viel viel weniger um glücklich und gesund zu sein und gut leben zu können als man denkt. Im Bereich Plastik habe ich auch weiter reduziert. Ich besitze nun keinen Laptop mehr. Vorgeschichte: Mir war ja vor …

Warum PET Flaschen böse sind

PET (=Polyethylenterephthalat=Kunststoffgemisch) Flaschen aus diesem Stoff gelten aus mehreren Gründen als Umwelt- und Gesundheitsschädigend.   PET Flaschen geben giftige Stoffe in den Inhalt ab Hier sind jede Menge Weichmacher im Spiel, die die Hormone im Körper verändern und negativ beeinflussen können.   PET Flaschen werden nur zu rund 30% recycelt Es ist schlichtweg unmöglich eine gebrauchte Flasche 1:1 wieder zu verwenden. Ein großteil wird „thermisch verwertet“ sprich:verbrannt. Der Rest wird klein geschreddert und zu Granulat verarbeitet. Davon landet ein kleiner Teil in neuen Flaschen und ein großer Teil in Chinesischen Kleidungsfabriken…   PET Flaschen werden nicht 100% keimfrei abgefüllt Da es sich bei der Abfüllung um die sogenannte Kaltentkeimung handelt, besteht ein gesundheitliches Risiko. Denn ein Reaktionsprodukt vom hochgiftigen Dimethyldicarbonat (DMDC) bleibt im Endprodukt zurück und hat bereits bei Studien die an Ratten durchgeführt wurden zu Krebserkrankungen geführt. Bei Menschen vermutlich auch. PET Flaschen gefährden unsere Um- und Tierwelt Man kann nur erahnen wie viele Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren schwimmen. Auch eine Flasche die wir hier achtlos an Gewässern liegen lassen, finden ihren Weg …

Ein Leben ohne Pflegeprodukte?

Ich schäme mich inzwischen dafür, dass ich selbst mal das Bad voller Pflegeprodukte,wie lauter Lotionen, Parfum, Schminke und was weiß ich nicht alles stehen hatte. Meine Haare regelmäßig gefärbt habe und häufig in die Stadt gefahren bin um mir irgendwas neues zum anziehen zu kaufen. Gut, inzwischen habe ich mein Badezimmer ziemlich auf Diät gesetzt und meinen Lebensstil generell sehr verändert und mich daher neulich beinahe übergeben müssen, als ich in den Nachrichten die Schlagzeile las „Deutschland wird immer reinlicher“ und wie dann erklärt wurde, wie sehr die Deutschen sich pflegen und auch immer mehr Männer zu Pflegeprodukten greifen. „Der Marktanteil steigt“ „die Zahlen verdoppeln sich“ „Drogeriemärkte freuen sich“ ..blablabla. Das schlimme ist, die kunden werden ja auch immer jünger. Und unsere Youtube-Beautyqueens tragen sicherlich dazu bei. Wer sich nicht so sehr darüber freut ist…Trommelwirbel…..Die Natuuuur natürlich. Die Ausbeutung unserer Umwelt ist grenzenlos. Dieser ganze Verpackungsmüll! Die Produktion und Energiekosten! Die Wasserverschwendung! Ich will gar nicht weiter ausschweifen… da stehen mir wirklich die Haare zu Berge Kommen wir also zum inspirierenden Teil.. Mich hat ein …

Vom Mineralöl zum Löffel. Warum man Plastikgeschirr besser im Laden lässt

Mir wird regelmäßig übel, wenn ich auf diversen Partys das Plastiksortiment sehe, das einen Abspül-Marathon nach der Party verhindern soll. Irgendwie steht das in keiner Relation, wenn man bedenkt wie lang und aufwändig der Weg ist, vom Öl zum fertigen Einweg-Plastikprodukt. Wie viele Transportmittel benutzt werden müssen. Wie viele Schadstoffe dabei ins Meer gehen und in die Luft. Wie viel Energie verschwendet wird, nur weil man zu faul ist abzuspülen. Aber hey, was kostet die Welt!? Wenn ich darüber nachdenke dass ich selbst in der Vergangenheit bei Einweggeschirr zugegriffen habe wird mir gleich doppelt schlecht. Nun ja, ich habe aus meinem Fehler gelernt. Und hoffe andere tun das auch. Hier die Geschichte eines kleinen Plastiklöffels aus einer Kampagne von Greenpeace. Von mir zusammengefasst. Es war einmal ein Mensch, der baute riesige Fördertürme und platzierte sie in entlegenen Gegenden, weit draussen im Meer. Diese Türme pumpen den lieben langen Tag eine schwarze flüssige Substanz aus den tiefsten tiefen unserer Erde heraus. Diese Substanz nennt man Öl, oder auch schwarzes Gold. Gigantische Schiffe transportieren dieses Öl um …

Heißt Nahrungskette bald Plastikkette?

In den meisten Köpfen ist kein Bild vorhanden, wenn man davon spricht wie viele Tonnen Plastikmüll im Jahr produziert werden.   Es sind etwa um die 300! Millionen!! Tonnen!!!   1 Tonne = 1000 Kilogramm. Zum Vergleich: 1 Eisbär wiegt 1000 Kilogramm.   Schade, dass es vielleicht bald keine mehr gibt. Also Eisbären. Deren Lebensraum ist nämlich komplett vermüllt!! Plastik wird es ja zum Glück ewig geben… Wusstest du, dass jeden Tag Tiere sterben, weil sie andere Tiere fressen, deren Mägen voll sind mit Plastikmüll? Fische fressen Plastikteilchen, die im Meer schwimmen und sterben an den Folgen. Größere Fische sterben, weil sie wiederrum diese toten Fische fressen. Der Plastikmüll verstopft ihre Verdauungsorgane. Wenn sie nicht schon vorher gestorben sind, weil sie sich in irgendeinem Plastikmüll verheddert haben. Was das mit dir zu tun hat? Jeder einzelne hat die Fäden in der Hand. Jeder einzelne von uns ist unwillkürlich in die Nahrungskette involviert. Jeder bestimmt mit seinem Einkauf über das Leben und sterben anderer. Ob Arbeiter fair behandelt werden. Ob Tiere artgerecht gehalten werden. Ob Felder …