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Go oder No?

Ich war letztes Wochenende auf der größten Gesundheitsmesse Kanadas, die einmal im Jahr in Vancouver stattfindet. Dort gibt es die allerneusten Produkte aus alles Welt aus dem Bereich Nachhaltigkeit, Bio und Gesundheit. Dort trafen sich um die 800 Aussteller um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Jeder wollte mich seine neueste Eisscreme, Chipssorte, Energieriegel, Fleischersatz und diverse Superfoods probieren lassen. Das war natürlich bei der Masse unmöglich. Deshalb habe ich mich dann in die andere Ecke des Gebäudes verkrümelt und bin am Diva-Cup Stand gelandet. Ich bin dort kurz stehengeblieben um mit der Frau zu quatschen und ihr zu erzählen wie begeistert ich generell von dem Menstruationscup bin. Auch wenn ich ihre Marke jetzt persönlich nicht ausprobiert habe, aber einfach weil ich insgesamt sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Als ich ihr sagte, dass ich schon seit mehreren Jahren meinen Cup habe, meinte sie, dass es dann wohl mal an der Zeit für einen neuen sei, und sagte mir ich dürfte mir einen von ihren aussuchen und ausprobieren. What? Ernsthaft? Jap, sie meinte es ernst. …

Was ist in meinem Kleiderschrank

Vor ungefähr vier Jahren habe ich angefangen radikal auszumisten. Nicht nur mein Badezimmer und fast meine komplette Wohnungseinrichtung hat am Ende dran glauben müssen. Auch mein Kleiderschrank wurde gnadenlos verkleinert. Ich habe verkauft und verschenkt was das Zeug hielt. Sich von Dingen zu trennen kann eine ganz schöne Herausforderung sein am Anfang. Aber es wird im laufe des Prozesses immer leichter. Mir hat es ein großes Stück Freiheit geschenkt. Auch heute fühle ich mich noch sehr gut damit nicht mehr so viel zu besitzen. Besitz hat generell eine neue Bedeutung für mich angenommen. Ich sehe vieles nicht mehr als meinen Besitz an, sondern als etwas, das mich eine Weile auf meinem Weg begleitet und sich an die Lebensphase anpasst in der ich mich gerade befinde. Dennoch ist mein Anspruch nicht immer nur darauf ausgelegt besonders minimalistisch zu sein. Mir ist Respekt und Bewusstheit einfach sehr wichtig und dass man nicht kopflos und verschwenderisch handelt. 90 Teile 9 Paar Schuhe Als ich heute meinen Schrank aufgeräumt und alles zusammengelegt habe, habe ich mich gefreut. Denn mein …

5 Tipps für ein grünes, faires und möglichst Plastikfreies Osterfest

Ostern steht vor der Tür und ich mache mir mal wieder so meine Gedanken. Gerade an solchen Feiertagen verfallen Menschen oft in die immer wieder selben Muster und kaufen bunte Fertig-Eier, Plastikkörbchen mit Plastikgrünzeugs, massenweise Schokolade und Süßigkeiten und wissen leider oft nicht wo das alles herkommt und was das mit unserer Natur zu tun hat. Deshalb habe ich 5 Tipps wie jeder sein Osterfest etwas nachhaltiger gestalten kann. Tipp 1  Eier selbst bemalen, statt bemalen lassen Mir graut es jetzt schon bei dem Gedanken an die fertig bemalten Industrie Eier in den Plastikverpackungen, die in den meisten Geschäften schon groß aufgebaut sind. Die Eier stammen von Hühnern aus der Massentierhaltung und werden mit künstlichen, industriell hergestellten Farben bemalt. Lieber selber färben. Hier findet ihr eine Anleitung, wie man Eier mit natürlichen Mitteln selber färben kann. Z.B mit Zwiebelschalen oder Roter Beete für rote Eier. Natürliche Farben bekommt man aber auch in der Apotheke, einfach mal informieren. An alle mit weniger Zeit und Lust. Einfach den Farbkasten auspacken und die Kinder die Eier damit selbst …