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Vom Mineralöl zum Löffel. Warum man Plastikgeschirr besser im Laden lässt

Mir wird regelmäßig übel, wenn ich auf diversen Partys das Plastiksortiment sehe, das einen Abspül-Marathon nach der Party verhindern soll. Irgendwie steht das in keiner Relation, wenn man bedenkt wie lang und aufwändig der Weg ist, vom Öl zum fertigen Einweg-Plastikprodukt. Wie viele Transportmittel benutzt werden müssen. Wie viele Schadstoffe dabei ins Meer gehen und in die Luft. Wie viel Energie verschwendet wird, nur weil man zu faul ist abzuspülen. Aber hey, was kostet die Welt!? Wenn ich darüber nachdenke dass ich selbst in der Vergangenheit bei Einweggeschirr zugegriffen habe wird mir gleich doppelt schlecht. Nun ja, ich habe aus meinem Fehler gelernt. Und hoffe andere tun das auch. Hier die Geschichte eines kleinen Plastiklöffels aus einer Kampagne von Greenpeace. Von mir zusammengefasst. Es war einmal ein Mensch, der baute riesige Fördertürme und platzierte sie in entlegenen Gegenden, weit draussen im Meer. Diese Türme pumpen den lieben langen Tag eine schwarze flüssige Substanz aus den tiefsten tiefen unserer Erde heraus. Diese Substanz nennt man Öl, oder auch schwarzes Gold. Gigantische Schiffe transportieren dieses Öl um …

Krepp Suzette? – Nein Danke.

„Oh, supercalifragilisticexplialigetisch dieses Wort klingt durch und durch furchtbar, weil synthetisch, wer es laut genug aufsagt, scheint klug und fast prophetisch, supercalifragilisticexplialigetisch.“ >>Dinge, die die Welt nicht braucht<< Es gibt Dinge, die sind -gefühlt- schon immer da und man hat sich inzwischen schon so sehr daran gewöhnt und sie als selbstverständlich hingenommen, dass man schon gar nicht mehr bemerkt, wie sinnlos ihr dasein eigentlich ist. Daher widme ich meine Aufmerksamkeit heute einem „Ding“, dessen daseinsberechtigung ich sehr in Frage stelle. Küchenkrepp/Küchenpapier/Küchenrolle.. alles andere als supercalifragilisticexplialigetisch,  aber dafür synthetisch. ..wie auch immer man es nennen mag, wieso gibt es das?! Denn wenn man mal ehrlich ist, kauft man Müll, der in Müll verpackt ist… Aber rollen wir das Thema mal von vorne auf. Wir sitzen vor dem Fernseher und gucken einen Film. Dann.. WERBUNG! „Och nööö, werbung nervt voll“ denken wir, während sich der Spot schon in unser Gehirn einbrennt. Da ist diese Frau, die blöderweise ihren kompletten Kaffee verschüttet hat, auf die Ablage in der Küche und der Boden hat auch was abbekommen. Oh oh! …