Alle Blogeinträge, Im Badezimmer
Kommentare 9

Putzmittelinvasion?

Irgendwie ist es längst überfällig mal darüber zu schreiben, was für Putzmittel ich verwende.
Es sind vermutlich dieselben, die jeder, der ein bisschen Rücksicht auf die Umwelt nimmt, benutzt.

Dennoch denke ich, sollte dieser Beitrag nicht fehlen, denn auch ich nutze seit Monaten nur selbstgemachtes Putzmittel aus einigen wenigen Umweltfreundlichen Mittelchen.

No 1 : Bad

Bestehend aus Wasser, Essigessenz, Natron und ätherischem Öl.
Die Mischung ist immer so Pi mal Daumen.
Aber auf jeden Fall mehr Wasser als Essig und 1-2 kleine Löffel Natron.
Duft nach Belieben.

Kaisernatron und Essigessenz bekommt man eigentlich überall.
Das ätherische Öl habe ich im Biosupermarkt gekauft.
Fürs Bad benutze ich Orangenduft.
Alles in eine alte Sprühflasche gefüllt. Fertig.

IMG_132961BZFgtQjmL._SL1200_IMG_3400


Die Verkäuferin sagte mir, man könne das Öl wohl auch zum kochen und backen verwenden.
Aber da wäre ich Vorsichtig. Die Warnung auf der Rückseite stimmt mich nämlich eher nachdenklich. Aber die Deklaration soll wohl eine verpflichtende deutsche Gesetzgebung sein und steht auf allen ätherischen Ölen, die zur Raumbeduftung angeboten werden;laut Verkäuferin. Aber bitte fragt da nochmal nach, falls ihr so ein Öl (Da gibt es ja zig Sorten, wie: Orange, Granatapfel, Pfefferminz, Zitrone usw.) mal zum kochen oder backen verwenden möchtet, ob das wirklich unbedenklich ist. Ich habe es bisher nicht gemacht.


No 2: Toilette

Einfach ein bisschen Essigessenz und Natron in die Toilette geben,
30-60 Minuten einwirken lassen und danach mit der Toilettenbürste schrubben
und abspülen. Das wars schon.

No 3: Boden

Da benutze ich einfach nur Wasser und ätherisches Öl.Ich wüsste beim besten Willen nicht, weshalb mein Boden eine
speziellere Reinigung brauchen sollte als diese.

No 4: Holzmöbel

Eine besondere Pflege bekommen meine Holzmöbel in der Regel zwar nicht, aber
sollte es doch mal so weit sein, so wie zuletzt bei meiner alten Holztruhe,
dann benutze ich ganz einfach Kokosöl.

Einfach mit dem Lappen etwas festes Kokosöl herausnehmen und auf dem Holz
verteilen. Man kann das Öl auch vorher in warmes Wasser stellen, dann wird es
flüssig.
IMG_3401

No 5: Gegen Öl

Wenn die Dusche/Badewanne sehr Ölig ist. Wenn man zB wie ich einen
Freund hat, der mit Maschinenöl zu tun hat, dann kann es sein, dass
man mit der Natron-Essigmischung nicht sehr weit kommt. Für solche Fälle
habe ich immer ein 10er Pack Backpulver da.

Das ist zwar leider in Plastik verpackt, aber
viel langlebiger und Umweltfreundlicher, als ein Anti-Fett-Spray o.ä.
Mit dem Backpulverpäckchen komm ich ewig aus und bekomm alles schön sauber.


Was man auch benutzen kann, sind die Sachen von Ecover.

2011 bestanden die Flaschen zu 100% aus Pflanzenbasiertem Polyethylen. Da die Nachfrage sehr gestiegen ist gibt es nun die zu 75 % aus pflanzenbasiertem und zu 25 % aus recyceltem Plastik bestehende Flasche. Sie enthält keinerlei Farbstoffe und ist zu 100 % recycelbar und erneuerbar.

Also wenn schon Plastik, dann mit Köpfchen.

Das sagt die Homepage:

Warum kaufen wir unsere Spül-, Wasch- und Reinigungsmittel nicht in der Glasflasche? Weil Kunststoff ein großartiges Material ist – leicht, robust und hygienisch.

Aber ist Kunststoff ökologisch?

Nein, wenn er (wie bisher) ein Erdölprodukt ist. Ja, wenn er aus Grünem Polyethylen produziert werden kann:

  1. Grünes PE nutzt nachwachsende Ressourcen: Das benötigte Ethanol wird aus Zuckerrohr hergestellt.
  2. Unsere Grüne Flasche ist zu 100% recycelbar.
  3. Wir reduzieren mit der Grünen Flasche den Ausstoß von Treibhausgasen: Allein mit unserer Jahresproduktion an Flaschen sparen wir bis zu 2.500 Tonnen CO2 ein!

Alles spricht für Grünes PE. Wir hoffen, Sie sprechen darüber – mit Freunden, Kollegen und in der Familie

IMG_2965 IMG_2962

Warum Zuckerrohr und nicht Mais?

Für unsere Entscheidung gibt es zwei Gründe.

Erstens wollen wir nicht, dass Mais als wichtigstes Grundnahrungsmittel der Region zu Kunststoff wird.

Zweitens lässt sich aus Zuckerrohr bis zu vier Mal mehr Ethanol herstellen als beispielsweise aus Mais oder Zuckerrüben.

Hier könnt ihr noch mehr darüber lesen.

Eure Misses Hippie

9 Kommentare

  1. Bei dem ätherischen Öl hatte die Verkäuferin recht. Es ist tatsächlich vorgeschrieben, dass diese ganzen Warnungen auf der Flasche stehen. Ich bin auch mal schockiert zur Apotheke zurück gelaufen und hab noch mal genau nachgefragt, was sie mir da wohl verkauft haben 😀

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s