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8 Monate Plastikfrei; Was hat sich verändert? Bla&Blubb

Beurteile den einzelnen Tag nicht nach der Ernte die du einfährst, sondern nach der Saat die du pflanzt.

– Robert Louis Stevenson –

Ich habe mal wieder ein wenig nachgedacht, darüber wie sich mein Leben verändert hat, seit ich Plastik vermeide, was ich erreicht habe und worauf ich stolz bin.


Angefangen hat alles vor ungefähr 8 Monaten. Ich habe begonnen auf Plastik zu verzichten und der/die/das Blog zu schreiben. Ich habe mich ziemlich in die Sache reingehangen und ständig überlegt wie ich Plastik vermeiden kann.

Was habe Ich bewusst verändert?

Ich habe meine eigene Butter und Zahnpasta hergestellt.
Duschgel gegen Seife, und
Plastik- gegen Glas, oder Bambus getauscht.
Zum Einkaufen benutze ich ausschließlich meine mitgebrachten Einkaufsbeutel.
Obst und Gemüse kaufe ich lose und Milch und Joghurt in Pfandgläsern/flaschen.

Was habe Ich unbewusst verändert?

Meine Einstellung.

Wo ich am Anfang noch sehr akribisch hinterher war, ja kein fitzelchen Plastik mehr ins Haus zu holen, habe ich mich in der Zwischenzeit ein wenig entspannt.
Ich lese auch viel auf anderen Blogs, dass es doch einigen sehr schwer fällt 100% Plastikfrei zu leben. Ich bin mit meinen sehr grob geschätzten 70%-80% allerdings auch mehr als Zufrieden.
Die meisten Menschen, sind ja Fans vom größtmöglichen Erfolg, durch den kleinstmöglichen Aufwand. Ich finde das Thema Plastikfrei passt sehr gut in dieses Konzept.

Als Beispiel: Ich kaufe inzwischen wieder etwas öfter Tofu und Sojaschnitzel. Vor ein paar Monaten hätte ich es einfach im Regal liegen gelassen, oder Ewigkeiten mit mir gehadert und abgewägt ob ich etwas davon kaufen soll, oder nicht und wenn ja wie viel, vielleicht wirklich lieber nur ein Teil. In Anbetracht der Müllberge, ist es natürlich auch einerseits vernünftig abzuwägen und nicht Blindlings drauf los zu kaufen, aber meine Lebensqualität möchte ich dennoch nicht verlieren und mich auch nicht zu sehr einschränken.

Fakt ist auch, dass man manche Dinge einfach nicht ohne Plastik bekommt. Sie selbst herzustellen aber auch den Bogen überspannen würde.
Eine Weile gab es Sojaschnitel etc. bei Edeka an der Frischetheke lose zu kaufen, ich habe mir das dann immer in dieses Papiertüten packen lasse die es dazu gab. Momentan ist das wohl leider alles nicht mehr im Sortiment. Also gehe ich zum Regal und nehme mir das raus, was ich essen möchte. Ich mache mir deswegen keine Bauchschmerzen mehr. Schließlich bemühe ich mich daher wieder an anderer Stelle etwas mehr.

Ich will nicht Lügen, aller Anfang ist schwer und man muss auch erstmal den Popo hochkriegen, wenn man etwas verändern möchte. Aber dann gehen die Dinge einfach in Fleisch und Blut über und man muss sich fast überhaupt nicht mehr anstrengen. Versprochen!
Was ich sagen will ist, lebt einfach ein bisschen bewusster und der Rest kommt von selbst. Und seid bitte bitte nicht so streng zu euch selbst, sondern entspannt euch mal.


Worauf ich sehr stolz bin, ist allein schon unser Hausmüll, der sich drastisch reduziert hat seit wir bewusst Plastik vermeiden. Wir haben ihn so drastisch reduziert, dass wir in 1-2 Monaten vielleicht einen gelben Sack voll bekommen (Wir haben leider keine Gelbe Tonne). Da ist natürlich noch Luft nach oben, aber mal ehrlich, wenn jeder sich das Ziel setzen würde, seinen Hausmüll zu verringern und hier und da schaut wo er auf Plastik verzichten kann, dann haben wir schon gewonnen und man muss noch nicht einmal einen großen Aufwand betreiben.

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Der Weg ist doch das Ziel, richtig!?

Eure Misses Hippie

13 Kommentare

  1. Ullicorn sagt

    Ich hab größten Respekt vor dir!
    Hast mich und viele andre Menschen zum Nach- und Umdenken gebracht
    *auch wenn ich leider nicht so konsequent bin wie du 😉

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  2. Hey!
    Ich lese gerne bei dir mit, habe aber jetzt eine völlig themenfremde Frage 😉 Auf dem ersten Foto zu dem Beitrag hier hast du ein tolles geknotetes Band um den Kopf. Wie hast du das gemacht? Kannst du mir dazu was erklären? Das sieht toll aus und ist sicher beim Werkeln total praktisch.
    Liebe Grüße,
    Gesa

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    • Hallo Gesa. Oh das kann ich schlecht erklären, weil ich das selbst so gewurschtelt habe. Am besten mache ich mal Fotos davon wie das Tuch in der „Ausgangform“ aussieht und wie ich es dann knote und lasse dir die Fotos per Mail zukommen? Beste Grüße.

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    • Ich habe dich nicht vergessen! Ich werde dir die Bilder mit dem Haarband noch zukommen lassen. Ich muss allerdings warten bis mein Freund kommt, der hat die bessere Kamera und allein machen kann ich die Fotos nicht. LG 🙂

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      • Hey! Keine Sorge, ich fühle mich nicht vergessen 🙂 Mach einfach, wenn du Zeit hast 🙂 So lange binde ich die Haare auf herkömmliche Art zusammen 😉 LG!

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  3. Diese vegetarischen Produkte kann ich bei uns im Famila auch bekommen. Anfangs dachte ich ja auch, da sei eine Alternative für mich als Vegetarierin. Es gab ja Schnitzel gefüllt und ungefüllt, Würstchen und auch vegetarischen Aufschnitt. Ich bin ja konsequent, was die Vermeidung von Fleisch und Fleischprodukten angeht.
    Ich habe dann gefragt, ob sie für den vegetarischen Aufschnitt eine Extra-Schneidemaschine hätten. Nein, hatten sie natürlich nicht. Und seitdem bin ich mit dem Thema vegetarische-Produkte-lose-an-der-Fleischtheke-kaufen-können fertig und bedient. Wenn schon, dann möchte ich aber auch ein rein vegetarisches Produkt kaufen und nicht eines, was an einer fleischrestehaltigen Aufschnittmaschine geschnitten wurde. (Der Ausdruck „fleischrestehaltig“ ist nur zur Verdeutlichung. Ich weiß ja, dass die Verkäufer diese Maschinen reinigen müssen.) Vegetarische Produkte sind dies dann für mich nicht mehr.

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  4. Mittlerweile mache ich mir Bratlinge aus Paniermehl, wenn ich dann mal so etwas möchte wie eine Frikadelle.

    Dazu nehme ich einfach Paniermehl, was ich gerade da habe und mische das genau wie beim richtigen Hackfleisch mit Ei, Gewürzen, Zwiebel, evtl. Kräutern und Quark. Falls das Ganze dann noch zu trocken ist und einfach kein Teig werden will, füge ich kaltes Leitungswasser hinzu.
    Wenn die Masse dann fertig gemischt ist, forme ich mir Fleischpflanzerl daraus und brate sie in der Pfanne. Am besten schmecken sie mir, wenn sie direkt aus der Pfanne kommen. Die Bratzeit ist allerdings kürzer wie bei richtigen Frikadellen.

    Die Masse lässt sich gut formen und ich könnte mir also auch ein Schnitzel daraus machen. Aber ich habe dafür kein Rezept und mixe einfach frei Schnauze. Ob das ganze aber auch kalt schmeckt, kann ich nicht sagen, weil ich die noch nie kalt gegessen habe.

    Mir schmecken sie und auch mein Mann mag sie. Und er ist normalerweise jemand, der als Fleischesser so etwas nicht unbedingt mag.

    Gefällt 1 Person

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