Alle Blogeinträge, Food-Haul
Kommentar 1

Ein Blick in meinen Kühlschrank

Hallo ihr Lieben.

Heute dürft ihr in meinen Kühlschrank schauen. Denn auch ich lebe nicht nur von Luft und Liebe, sondern ernähre mich natürlich regelmäßig und möglichst Gesund. Auch ohne Plastik kann man überleben, und das sogar mehr als gut.

IMG_1774

Fangen wir oben an. Im Tiefkühlfach habe ich 4 Packungen verschiedene Tiefgefrorene Obstsorten. Irgendwas davon hab ich immer da, weil ich es für meine Smoothies brauche. Zur zeit habe ich gefrorene Mangostücke, Heidelbeeren, Himbeeren und Erdbeeren da. Die Früchte sind in Pappkartons, ohne zusätzliche Umverpackung. Das braune „Ding“ daneben , ist eine Banane, die ich ebenfalls für Smoothies tiefgefroren habe. In der Schale mit den Herzchen sind selbstgemachte Rumkugeln. Danaben liegen mehrere Tafeln Gepa-Schokolade.


Was Gepa betrifft, muss ich etwas weiter ausholen. Ich war auf der Suche nach Schokolade, die nicht in Plastik verpackt ist, was sich allerdings als äußerst schwierig herausstellte. Da die Auflagen für Lebensmittel sehr hoch sind. Dass die Folien aber meistens aus Plastik bestehen, die gefährliche Stoffe absondern, ist offenbar irrelevant. Nicht aber für Gepa..

denn Gepa ist eine Organisation, die sich seit über 40 Jahren für Fairen Handel einsetzt. Sie arbeiten mit kleinen Produzenten*Produzentinnen und deren Betrieben zusammen und ünterstützen diese mit fairen Bezahlungen. Alle Produkte sind Fairtrade, Bio und teilweise sogar Vegan. Und die Verpackung einiger Produkte ist sogar zu 94% kompostierbar. So auch die der Schokolade. Was mich natürlich ganz besonders interessiert. Man kann im Grunde alles auf der Internetseite nachlesen. Aber ich habe trotzdem noch einmal eine Email an den Kundenservice geschrieben, weil ich es ganz genau wissen wollte. Hier die mehr als ausführliche Antwort vom Gepa-Kundenservie, bezüglich der Innenwickel der Schokoladentafeln.

Liebe Misses Hippie,

vielen Dank für Ihre E-Mail. 
Erst einmal meine Bewunderung dafür, dass Sie Ihr Leben auf „plastikfrei“ umgestellt haben. Mir ist es bisher nicht gelungen.
Seit der Geburtsstunde der GEPA ist Nachhaltigkeit ein stetiger Begleiter auf unserem Fair-Handels-Weg. Wir sind mehrfach für umweltfreundliche Verpackung ausgezeichnet worden und frisch unter die TOP 3 der nachhaltigsten Kleinunternehmen von Deutschland gewählt worden. 
Der Bereich Lebensmittelverpackungen ist anspruchsvoll und nicht zu vergleichen mit der Verpackung von Lush, die ja „nur“ Körperpflegemittel darin verpackt.

Der Lebensmittelbereich unterliegt viel strengeren Richtlinien für Schadstoffgrenzen. 

Papier kommt bei Lebensmitteln aus Verbraucherschutzgründen nicht mehr in Frage. Denn immer wieder gibt es Schlagzeilen über die Migration von ungewünschten Stoffen (z.B. Mineralöl) in das Produkt. Zudem müsste man hier auch Frischfaser einsetzen, denn durch recyceltes Papier wäre die Gefahr der Migration von gesundheitsgefährdenden Stoffen noch größer.
Lesen Sie mehr zum Thema in unseren FAQ unter „Verpackungen bei der GEPA“ http://www.gepa.de/service/faq.html

Seit einem Jahr nutzen wir kompostierbare Folien für unsere Teebeutel – und seit Oktober dieses Jahres auch für alle Schokoladen-Innenwickel.
Dem Einsatz dieser Folie gingen jeweils 3 Jahre Testreihen voraus, bis dass eine Zusammensetzung dieser Folie gefunden war, die funktioniert.

Diese Folie besteht zu 94 Prozent aus nachwaschsenden Rohstoffen, ist biologisch abbaubar und kompostierbar gemäß EU-Norm EN 13432. Demnach sind 90 Prozent der Folie spätestens nach 90 Tagen verrottet. Die zurzeit umweltfreundlichste Methode, Lebensmittel sicher und sauber zu verpacken.

Dennoch empfehlen wir keine Kompostierung. Auch wenn die Folie zu diesem Zweck ausgeschrieben ist. 

Bisher sind es diese beiden Produkte, die in dieser umweltfreundlichsten Verpackung angeboten werden, die es zurzeit gibt. (Schokolade und Teebeutel)

Wir arbeiten daran. Alle anderen Folien der GEPA gehören auf jeden Fall in die gelbe Tonne!

Ich hoffe, dass meine Antworten hilfreich für Sie sind und freue mich auf Feedback,

 

Mit freundlichen Grüßen,

Elke Kramer.

Ich finde das ziemlich Zufriedenstellend. Denn komplett auf Schokolade zu verzichten, kommt für mich nicht in Frage. Und das schöne ist ja auch, dass man mit dem Kauf, einen fairen Arbeitsplatz unterstützt.


So, weiter im Text. In meinem Kühlschrank befindet sich ausserdem noch Mandelmus. Das Zeug wird total gefeiert, weil Attila Hildmann es in vielen Rezepten verwendet. Ich habe es zum ersten mal gekauft und mische es hier und da unters Essen, weil Mandeln sehr gesund sind und dieses Mus aus 100% gemahlenen Mandeln besteht. Nicht mehr und nicht weniger.

Dann hätte ich noch Joghurt in Mehrweg-Glasbehältern von Almighurt und Soebekke (Biomarke von demeter) im Angebot und, wie man unschwer erkennen kann, noch eine Menge Gemüse und Obst. Eine Ananas, Honigmelone, Champignons, Paprika, Lauchzwiebeln, Kohlrabi und alles ohne Plastikverpackung gekauft. Nicht alles in meinem Kühlschrank ist immer Bio. Hier in der Nähe, in den Geschäften, sind die Bio-Obst&Gemüsesorten meistens in Plastikpackungen verpackt. Da muss jeder für sich entscheiden was ihm/ihr wichtiger ist. Bioprodukte zu kaufen, oder auf Plastikverpackungen zu verzichten. Mir ist beides wichtig, aber da es mir besonders wichtig ist, auf Plastik zu verzichten, entscheide ich mich dann bisher eigentlich immer für die Nicht-Bio-Variante. Ich denke beides hat seine Nachteile. Gespritze Produkte können genauso schädlich sein, wie solche, die in Plastik verpackt sind, da Plastik ja auch schädliche Stoffe in die Lebensmittel abgibt. Heute habe ich es aber nochmal zum Bio Supermarkt geschafft. Juhu!! Da gibt es alles ohne Verpackung und Bio. Leider liegen in dem Supermarkt in dem ich war, überall ausschließlich Plastiktüten aus. Das ist blöd, wenn man, wie ich heute, Datteln und Krachmandeln kaufen möchte. Ich habe dann eine Mitarbeiterin angesprochen, die mir dann aus der Hauseigenen Bäckerei zwei kleine Brötchentüten gegeben hat. Ein guter Kompromiss. Aber schöner wäre es, wenn dort grundsätzlich Papiertüten angeboten werden würden.

So, das war ein kleiner Rundgang durch meinen Kühlschrank. Es ist teilweise mit ein wenig mehr Aufwand verbunden, was das Einkaufen angeht. Zumidnest wenn man etwas ausgefalleneres haben möchte. Wie z.B Krachmandeln, die es in“normalen“ Supermärkten fast immer nur fertig abgepackt in Plastiktüten gibt. Aber Bio Supermärkte gibt es inzwischen viele und man kann auch beim Bauern Gemüse aus der Region kaufen. Es gibt immer einen Weg und wenn der Stein einmal ins Rollen gekommen ist , dann ist es auch schon viel einfacher. Am Anfang probiert man viel aus und muss erstmal herausfinden wo man was bekommt. Aber später geht alles von selbst, davon bin ich überzeugt.

Eure Misses Hippie

1 Kommentar

  1. Pingback: Eiskalter pinker Nachtisch |

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s