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Ein Brief zum 2. Advent

Gerade habe ich eine Email von Hydrophil geöffnet. Ich hatte mich dort für den Newsletter angemeldet, habe aber seit über einem Monat zum ersten mal eine Email erhalten. Die ist mir dann natürlich direkt ins Auge gestoßen.

Ihr erinnert euch vielleicht noch an die Marke. Sie stellen Bambuszahnbürsten mit Borsten aus Nylon4 her, die komplett kompostierbar sind. Außerdem setzen sie sich für „Viva con Agua“ ein. Eine Wasserinitiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, dass alle Menschen auf der ganzen Welt Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Ich fand die Email gerade sehr, sagen wir mal -Augenöffnend- da man gerade zur Vorweihnachtszeit gerne andere Dinge im Kopf hat. Deshalb veröffentliche ich sie hier nochmal für einen kleinen Denkanstoß.

»Oh du fröhliche…ohne Plastiktüte!«

»Weihnachtszeit! Die Zeit der Weihnachtseinkäufe, der vollen Einkaufstaschen, des Tütenschleppens und der Hektik. In der Hast greifen wir wieder sehr gern zur Plastiktüte…

Es ist ja auch praktisch so ein Ding; immer griffbereit, absolut billig – und selbst die Enkel haben noch etwas davon! „Warum?“ Ganz einfach: Wenn die langsam zersetzten Plastikfetzen im Trinkwasser herumschwimmen und der Frischfisch nicht nur auf Gräten, sondern auch auf Plastiktütenreste geprüft werden muss. Fisch mit Gräten und Plastikpartikeln – Bestimmt lecker!

Plastik, eigentlich wissen wir das alle, zersetzt sich nur sehr langsam und ist daher denkbar schlecht geeignet für Wegwerfartikel – es ist dennoch praktisch unmöglich, es völlig zu vermeiden. Dass es weiterhin massiv genutzt wird, liegt an einem einfachen Problem: Es ist billig. Auch wenn sich die Erdölreserven langsam dem Ende zuneigen, weil es bisher unverzichtbar ist für Transport, Verpackung und Medizin, ist es noch immer viel zu billig. Und solange es billig ist, wird es genutzt.

Dass unser Wasser, unsere Umwelt, massiv darunter leiden, ist nebensächlich: Ökologie ist keine Kategorie kapitalistischer Logik; Rucksack oder auch Jutebeutel sind ein Anfang, aber nur Strafsteuern für Plastik können das Problem tatsächlich lösen, bevor es zu spät ist.«

In diesem Sinne, wünsche ich Euch eine möglichst Konsum- und vor allem Plastikfreie, besinnliche Vorweihnachtszeit

Eure Misses Hippie

 

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